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Hans Gröning (Bariton)

Hans Gröning, geboren in Hildesheim, begann seine künstlerische Laufbahn als Schauspieler. Er studierte Gesang bei KS Gisela Schröter (Dresden) und arbeitet inzwischen regelmäßig mit Gregory Lamar. Sein Debüt gab er als Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg.

Über die Mitwirkung im Bayreuther Festspielchor, Gastverpflichtungen beim Wiener Operntheater und der Berliner Kammeroper führte ihn das erste Festengagement an das Theater Eisenach. Seitdem zählen Antwerpen, Brüssel, Zürich und Luxemburg zu seinen Stationen.

Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die Interpretation zeitgenössischer Werke.
In der Titelpartie von Wolfgang Rihms »Jakob Lenz« gastierte er mit dem Muziektheater Transparant u.a. am Opernhaus Kopenhagen und der Opéra Bastille. Die Wiener Kammeroper verpflichtete ihn für Harrison Birtwistles »Io Passion« und die Partie des Alten in Aribert Reimanns »Gespenstersonate«.

Seit 2004 regelmäßiger Gast an der Komischen Oper Berlin, gestaltete er hier, neben Ottokar in »Der Freischütz« und Farfarello in »Die Liebe zu den drei Orangen«, Gepetto in der deutschen Erstaufführung von Pierangelo Valtinonis »Pinocchio« sowie die Titelpartie in der Auftragsoper »Der Reiter mit dem Wind im Haar« von Frank Schwemmer.

Im Rahmen seiner Konzerttätigkeit sang er im Gewandhaus Leipzig, der Philharmonie Wroclaw und 2011 erstmalig am Wiener Konzerthaus.

Zu den wichtigsten Partien seines Repertoires zählen im Mozart-Fach Papageno, Guglielmo und Figaro, daneben Rossinis Figaro, Wolfram in Wagners »Tannhäuser«, Kaspar in Egks »Die Zaubergeige«, Danilo in »Die Lustige Witwe«, sowie Germont in »La Traviata«.

Er arbeitete mit Dirigenten wie Kurt Masur, Rolf Reuter, Fabrice Bollon, Michail Jurowski, Markus Poschner und Matthias Foremny.

Zu den bevorstehenden Aufgaben gehören die Partie des Albany bei der Wiederaufnahme
von Aribert Reimanns »Lear« an der Komischen Oper Berlin (Regie: Hans Neuenfels),
Johannes Freudhofer in Wilhelm Kienzls »Der Evangelimann« am Theater Klagenfurt
(Regie: Josef E. Köpplinger) und die Titelpartie im »Wozzeck« am Theater Pforzheim.


(Stand November 2011)